Letzte Aktualisierung
07.02.2014 20:20
Veitsrodter Mühle, Rodter
Mühle, Kirschweiler Mühle, Fockenhauser Mühle
Auf der Veitsrodter
Gemarkung lagen Fockenhausen und Diedesbach.
Nach einer Karte des Amtes Wildenburg lag Fockenhausen am Königsborner
Walde bei Kirschweiler, 600 Schritt von der Fockenhauser
Mühle entfernt im Teufelsgraben. Die Ortsüberlieferung erzählt, daß es ganz in der Nähe der im Idarbachtal
heute noch stehenden Fockenhauser Mühle gestanden
habe. Heute heißt sie die Veitsrodter oder Kirschweiler
Mühle. Vor 200 Jahren wußte schon niemand mehr, wo es
eigentlich lag. Fockenhausen wird urkundlich schon früh
erwähnt. Im 13. Jahrhundert unterstand es der Abtei Tholey.
1319 war es schon wildgräflich und gehörte zur Kyrburg.
Es ist vermutlich schon im 15. Jahrhundert als Wohnstatte verfallen. Nur die
Mühle blieb stehen. Schon 1502 beginnt die Kirschweiler Gemarkung bei der Fockenhauser Mühle. Es war damals schon unter Veitsrodt und Kirschweiler geteilt. Der größte Teil fiel
dabei an Veitsrodt. Kirschweiler zahlte dafür den
,,Fockenhauser Zins“, Veitsrodt den ,,Fockenhauser
Zehnten.“
Walter Adam, Aus der Geschichte unserers
Heimatdorfes, Mitteilungen des Vereins
für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld 1986
Müller
/ Pächter / Besitzer